In den Tagen vor den Tagen
Agnucaston® lindert mit Hilfe der wirksamen Heilkräfte des Keuschlamms, auch Mönchspfeffer genannt, die PMS-Beschwerden. Durch die Harmonisierung des hormonellen Ungleichgewichts können sowohl körperliche als auch psychische PMS-Beschwerden effektiv gelindert werden.
Hormonregulierende Wirkung setzt bei den Ursachen an
Unter dem Prämenstruellen Syndrom (kurz: PMS) versteht man einen Symptomkomplex aus bis zu 150 körperlichen und psychischen Symptomen, die von Frau zu Frau und Zyklus zu Zyklus sehr stark variieren können. Eine Ursache von PMS kann ein erhöhter Prolaktinspiegel darstellen. Die im Mönchspfefferextrakt enthaltenen Substanzen sorgen für eine Aktivierung der Dopamin-D2-Rezeptoren. Da Dopamin der natürliche Gegenspieler zu Prolaktin ist, führt eine erhöhte Dopamin-Freisetzung zur Senkung der Prolaktin-Spiegel und somit zur Linderung der PMS-Symptome. Mönchspfeffer lindert also nicht einfach nur die Symptome, sondern setzt zur Linderung der Beschwerden an der Ursache an und kann deshalb zu einer dauerhaften Besserung beitragen. Um aus Mönchspfefferfrüchten einen wirksamen Extrakt herzustellen, bedarf es eines besonderen pharmazeutischen Know-hows und modernster Technologie.Der Extrakt BNO 1095 wird mit einer schonenden, eigens entwickelten Methode der Extrakttrocknung hergestellt und ist somit einzigartig und nur in Agnucaston® 20 mg und Agnucaston® enthalten.
Anwendungsgebiete
Agnucaston ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Regelbeschwerden.
Agnucaston wird angewendet bei:
- Rhythmusstörungen der Regelblutung (Regeltempoanomalien),
- vor der monatlichen Regelblutung auftretenden Beschwerden (prämen- struellen Beschwerden),
- Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten (Mastodynie).
Aktive Wirkstoffe
Der Wirkstoff ist Mönchspfefferfrüchte-Trockenextrakt.1 Filmtablette enthält: 4,0 mg Trockenextrakt aus Mönchspfefferfrüchten (7-11:1); Auszugsmittel: Ethanol 70 % (V/V)
Hilfsstoffe
Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A), Eisen(III)-oxid (E 172), Indigocarmin(E132) Aluminiumsalz, Kartoffelstärke, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat(Ph.Eur.) [pflanzlich], Makrogol 6000, Mikrokristalline Cellulose, Povidon (30), hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid (E 171)
Diabetiker-Hinweis:
Agnucaston enthält pro Einzeldosis durchschnittlich 0,1 g verfügbare Kohlenhydrate. Agnucaston ist glutenfrei.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie Agnucaston immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation ein. Bitte fragen Sie bei Ihre Ärztin, Ihren Arzt, oder Apotheker/-in nach,wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
1-mal täglich 1 Filmtablette.
Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit(z.B. einem Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung:
Agnucaston sollten Sie über mehrere Monate (3 Monate) ohne Unterbrechung, auch während der Regelblutung einnehmen. Eine Einnahme überdie 3 Monate hinaus ist mit dem Arzt abzusprechen.
Eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nichtvorgesehen.
Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Nieren- oderLeberfunktion gibt es keine hinreichenden Daten.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zusein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahmedieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke um Rat.
Schwangerschaft
Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Agnucaston beiSchwangeren vor, deshalb darf Agnucaston während der Schwangerschaftnicht angewendet werden.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Bestandteile aus dem arzneilich wirksamen Bestand teil oder ihre Metabolite in die Muttermilch übergehen. Ein Risiko für das Neu geborene kann nicht ausgeschlossen werden. Die Sicherheit in der Stillzeitwurde nicht ausreichend untersucht. Im Tiermodell wurde eine Beeinflussungder Milchbildung beobachtet. Agnucaston soll während der Stillzeit nichtangewendet werden.
Gegenanzeigen
Agnucaston DARF NICHT eingenommen werden:
Wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen den Wirkstoff oder einen derin Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.In der Schwangerschaft.
Wechselwirkungen
Wechselwirkungen mit Dopaminagonisten, Dopamin-Antagonisten, Östrogenen und Anti-Östrogenen können nicht ausgeschlossen werden. Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einnehmen/anzuwenden.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevor Sie Agnucaston ein nehmen.
Patientinnen die einen östrogen-sensitiven bösartigen Tumor haben bzw.in der Vergangenheit hatten, sollten Agnucaston nur nach Rücksprache mitihrem Arzt einnehmen.
Patientinnen sollten Agnucaston nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt gleich zeitig mit Dopaminagonisten, Dopamin-Antagonisten, Östrogenen oder Antiöstrogenen einnehmen.
Wenn sich die Symptome während der Behandlung mit Agnucaston verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht oder ein Apotheker gefragt werden.
Von Agnus castus wird angenommen, dass es auf die Hypophysen-Hypothalamus-Achse wirkt und daher sollen Patienten mit einer Vorgeschichteeiner Hypophysen-Erkrankung vor dem Gebrauch des Arzneimittels einenArzt konsultieren.
Im Falle von Prolaktin sezernierenden Tumoren der Hypophyse kann Agnucaston die Symptome des Tumors verschleiern.
Kinder und Jugendliche
Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen unter18 Jahren liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es solldeshalb bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendetwerden.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben,die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Mögliche Nebenwirkungen:
Schwere allergische Reaktionen mit Gesichtsschwellung, Atemnot undSchluckbeschwerden wurden berichtet. (Allergische) Hautreaktionen (u.a.Hautausschlag, Nesselsucht), Kopfschmerzen, Schwindel, Magen-Darm Beschwerden (u.a. Übelkeit, Bauchschmerzen), Akne sowie Zyklusunregelmäßigkeiten können auftreten.
Über die Häufigkeit des Auftretens dieser möglichen Nebenwirkungen liegenkeine Angaben vor. Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf Agnucaston nicht nochmals eingenommen werden.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Behältnis angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Pflichttext
Wirkstoff: Mönchspfefferfrüchte-Trockenextrakt. Pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung des prämenstruellen Syndroms (monatlich wiederkehrende Beschwerden vor Einsetzen der Regelblutung) bei Frauen ab 18 Jahren.























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