Allergodil akut Nasenspray ist ein Antiallergikum / Antihistaminikum und enthält den Wirkstoff Azelastinhydrochlorid.
Anwendungsgebiete
Allergodil akut Nasenspray ist ein Antiallergikum/Antihistaminikum.
Zur symptomatischen Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) bei Erwachsenen, Jugendlichen undKindern ab 6 Jahren.
Aktive Wirkstoffe
1 Sprühstoß zu 0,14ml enthält 0,14mg Azelastinhydrochlorid.
Hilfsstoffe
Natriumedetat, Hypromellose, Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat, Citronensäure, Natriumchlorid,gereinigtes Wasser.
Anwendung & Dosierung
Zum Einsprühen in die Nase; nasale Anwendung
Soweit nicht anders verordnet, wird zweimaltäglich (morgens und abends) 1 SprühstoßAllergodil akut Nasenspray pro Nasenlocheingesprüht (entspricht 0,56 mg Azelastinhydrochlorid/Tag).
Die Lösung soll bei aufrechter Kopfhaltung injedes Nasenloch eingesprüht werden.
Die Dauer der Anwendung richtet sich nachArt, Schwere und Verlauf der Beschwerden. Allergodil akut Nasenspray ist zur Langzeitbehandlung geeignet, es besteht keine zeitliche Beschränkung der Anwendung.
Schwangerschaft & Stillzeit
Fertilität
Effekte auf die Fertilität wurden in Tierstudien nach oraler Gabe beobachtet (sieheAbschnitt 5.3).
Schwangerschaft
Obwohl es bis weit über den therapeutischen Dosierungsbereich hinaus aus tierexperimentellen Studien keine Anhaltspunkte für eine fruchtschädigende Wirkung gibt,entspricht es der gegenwärtigen allgemeinen Auffassung über den Arzneimittelgebrauch, Allergodil akut Nasenspray im ersten Trimenon der Schwangerschaft nichtanzuwenden.
Stillzeit
Da ausreichende Erfahrungen noch nichtvorliegen, sollte Allergodil akut Nasenspraywährend der Stillzeit nicht appliziert werden.
Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoffoder einen der in Abschnitt 6.1 genanntensonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Kindern unter 6 Jahren.
Wechselwirkungen
Wechselwirkungen sind bisher nicht beobachtet worden.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Keine.
Mögliche Nebenwirkungen
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100)
Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten (< 1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Erkrankungen des Immunsystems
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Bitterer Geschmack meist aufgrund unsachgemäßer Anwendung (zurück geneigtem Kopf, s. Punkt 4.2), der zuweilen Übelkeit verursachen kann
Sehr selten: Schwindel
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Gelegentlich: Reizung der bereits entzündlich veränderten Nasenschleimhaut (Brennen, Kribbeln), Niesen, Nasenbluten
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Selten: Übelkeit
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten: Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Sehr selten: Abgeschlagenheit (Mattigkeit, Erschöpfung) Schwindel- oder Schwächegefühl, die auch durch das Krankheitsgeschehen selbst bedingt sein können
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, KurtGeorg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn
(Website: http://www.bfarm.de) anzuzeigen.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
3 Jahre
Die Lösung soll nach Anbruch der Flaschenicht länger als 6 Monate verwendet werden.
Nicht unter 8 °C lagern.
Pflichttext
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.























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