Auf den sonnigen Hängen der Allgäuer Alpen, in Höhenlagen zwischen 800 und 1.400 Metern, wächst sie – die widerstandsfähige Latschenkiefer. Über Jahre trotzt sie Wind, Wetter und steinigen Böden. Doch ihre Kraft zeigt sich nicht nur im Schutz vor Lawinen, sondern auch in der Gesundheitsanwendung: Ihr ätherisches Öl ist ein wertvoller Bestandteil des Allgäuer Latschenkiefer Franzbranntweins.
Zur Gewinnung desLatschenkiefernöls werden tausende Pflanzen zunächst sorgsam aufgezogen und anschließend auf über 100 Hektar firmeneigener Flächen im Allgäu ausgepflanzt. Erst nach 12 bis 13 Jahren beginnt die Ernte – nachhaltig und über viele Jahre hinweg. Der gesamte Produktionsprozess unterliegt dabei strengen Qualitätskontrollen, um das Allgäuer Latschenkiefer Gütesiegel zu erhalten – ein Zeichen für Reinheit, Herkunft und geprüfte Qualität.
Das gewonnene Latschenkiefernöl wird nach originalgetreuen und seit Jahrzehnten bewährten Rezepturen zusammen mit weiteren ausgewählten Wirkstoffen angereichert. So entsteht unter anderem ein Franzbranntwein, der zur Förderung der Hautdurchblutung eingesetzt wird. Durch seine flüssige Konsistenz zieht er schnell ein und hinterlässt keinerlei Rückstände auf der Haut.
Eigenschaften:
- Fördert die Durchblutung der Haut
- Mit Latschenkiefernöl und Campher
- Zieht schnell ein
- Hinterlässt keine Rückstände auf der Haut
Anwendungsgebiete
Zur äußerlichen Anwendung. Zur Förderung der Hautdurchblutung. Für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 30 Monaten.
Aktive Wirkstoffe
14 mg Latschenkiefernöl , 8,7 mg D-Campher , 7 mgLevomenthol pro 1g Lösung
Hilfsstoffe
Rosmarinöl (HST) Salbeiöl (HST) Ethanol (HST) 96%V/V Wasser, gereinigtes (HST) Isobornyl acetat (HST) PEG-60 hydriertes Rizinusöl (HST)
Anwendung & Dosierung
Auf die betroffenen Körperstellen dünn auftragen und bis zur Trockne in die Haut einreiben und einmassieren.
Die empfohlene Dosis beträgt: Einmal bis mehrmals täglich äußerlich auf die betroffenen Körperstellen dünn auftragen und bis zur Trockne in die Haut einreiben und einmassieren.
Zur äußerlichen Anwendung! Nicht einnehmen!
Wenn Sie einen Verband anlegen, sollte die Lösung zuvor einige Minuten auf der Haut eintrocknen. Von der Anwendung eines luftdichten Verbandes (Okklusivverband) wird abgeraten. Eine zeitgleiche Kältetherapie (Kryotherapie) wird aufgrund der möglichen zusätzlichen Hautreizung nicht empfohlen. Eine großflächige Anwendung wird nicht empfohlen.
Wenden Sie dieses Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage an. Über die weitere Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.In der Regel ist eine Anwendung über 1 – 2 Wochen ausreichend. Der therapeutische Nutzen einer Anwendung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht belegt.
Schwangerschaft & Stillzeit
Es liegen keine Daten für die Verwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Tierexperimentelle Studien geben ebenfalls nur ungenügend Auskunft darüber, ob sich eine Behandlung schädlich auf die Entwicklung der Nach- kommen auswirkt. Sie dürfen dieses Arzneimittel daher in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht anwenden.
Gegenanzeigen
Allgäuer Latschenkiefer Franzbranntwein darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe, die folgenden im Duftstoff enthaltenen Allergene 2-Benzylidenheptan-1-ol, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, (E)-Benzylcinnamat, Benzyl(2-hydroxybenzoat), Citral, Citronellol, Cumarin, Eugenol, Farnesol, Geraniol, Isoeugenol, D-Limonen und Linalool oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- bei Patienten mit Keuchhusten, Asthma bronchiale und anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen sowie bei Patienten mit Haut- und Kinderkrankheiten mit Exanthem,
- auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut, bei Ekzemen,
- auf Schleimhäuten, im Bereich der Augen,
- bei diabetischer Mikroangiopathie,
- wenn Sie schwanger sind oder stillen,
- bei Säuglingen und Kleinkindern unter 30 Monaten (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes),
- bei Kindern mit Anfallsleiden (mit und ohne Fieber)
Wechselwirkungen
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind bisher keine Wechselwirkungen bekannt geworden.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Nur zur äußerlichen Anwendung! Nicht einnehmen! Warnhinweis: Enthält Latschenkiefernöl, Racemischer Campher, Levomenthol und Macrogolglycerolricinoleat 60 (Ph.Eur.).Dieses Arzneimittel sollte nicht mit Hautwunden in Berührung kommen.enthält Ethanol 50Vol.%
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevor Sie Allgäuer Latschenkiefer Franzbranntwein anwenden.
Dieses Arzneimittel sollte nicht mit Hautwunden, Augen oder Schleimhäuten in Berührung kommen.
Sie sollten darauf achten, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen.
Bei der äußeren Anwendung in Form von Umschlägen sollten keine luftundurchlässigen Verbandsmaterialien verwendet werden.
Nicht für Feuchtumschläge verwenden.
Allgäuer Latschenkiefer Franzbranntwein ist aufgrund des Ethanolgehalts brennbar. Nicht in der Nähe von offenen Flammen, technischen Geräten (z. B. Haartrockner) oder beim Anzünden von Zigaretten anwenden.
Nicht bei Kindern unter 30 Monaten anwenden.
Patientenhinweise
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Es wurden diesbezüglich keine Studien durchgeführt. Bisher sind keine Beeinträchtigungen bekannt.
Allgäuer Latschenkiefer Franzbranntwein enthält Macrogolglycerolricinoleat 60, Duftstoffe mit folgenden Allergenen und Alkohol (Ethanol).
Macrogolglycerolricinoleat 60 kann Hautreizungen hervorrufen. Die Duftstoffe enthalten folgende Allergene: 2-Benzylidenheptan-1-ol, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, (E)-Benzylcinnamat, Benzyl(2-hydroxybenzoat), Citral, Citronellol, Cumarin, Eugenol, Farnesol, Geraniol, Isoeugenol, D-Limonen und Linalool. Diese können allergische Reaktionen hervorrufen. Das Arzneimittel enthält 50 % (m/m) Alkohol (Ethanol). Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen
Mögliche Nebenwirkungen
Es können Verbrennungen am Applikationsort, Auslösen von Hustenreiz, Verstärkung von Bronchospasmen auftreten.
Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch ätherische Öle und Campher Überempfindlichkeitsreaktionen z. B. an den Schleimhäuten (einschließlich Atemnot und Atemwegsverengung (Bronchospasmus)) und der Haut mit Hautrötungen, Jucken, Brennen, Hautausschlag auch mit Pustel- und Quaddelbildung oder lokale allergische Reaktionen (Kontaktdermatitis) ausgelöst werden.
Das Arzneimittel kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 30 Monaten einen Kehlkopfkrampf
hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen. Die enthaltenen Allergene 2-Benzylidenheptan-1-ol, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, (E)- Benzylcinnamat, Benzyl(2-hydroxybenzoat), Citral, Citronellol, Cumarin, Eugenol, Farnesol, Geraniol, Isoeugenol, D-Limonen und Linalool können allergische Reaktionen hervorrufen. Die Häufigkeit des Auftretens der genannten Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Beim Auftreten von Hautrötungen, Brennen und Hautreizungen sind die betroffenen Stellen gründlich mit Wasser abzuspülen.
Bei Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion soll die Behandlung abgebrochen und nicht nochmals angewendet werden.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach -Verwendbar bis:- angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Pflichttext
Lösung zur Anwendung auf der Haut. Für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 30 Monaten. Latschenkiefernöl 1,2740 g/100 ml, Racemischer Campher 0,7917 g/100 ml, Levomenthol 0,6370 g/100 ml. Anwendungsgebiete: Zur äußerlichen Anwendung. Zur Förderung der Hautdurchblutung. Warnhinweis: Enthält Macrogolglycerolricinoleat 60 (Ph.Eur.), Duftstoffe mit Allergenen und Alkohol (Ethanol). Packungsbeilage beachten. Dieses Arzneimittel sollte nicht mit Hautwunden in Berührung kommen.













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