Gut bei Schmerzen und Fieber
Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit als einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens. Doch manchmal gerät dieser Zustand aus dem Gleichgewicht. Schmerzen und Fieber sind nützliche und unverzichtbare Warnsignale dafür.
Jeder von uns kennt diese Signale, die die Lebensqualität beträchtlich beeinflussen können. Dann ist es beruhigend zu wissen, dass es für Alle ein Präparat gibt, das zuverlässig effektiv und zugleich sanft hilft: ben-u-ron®.
Anwendungsgebiete
ben-u-ron ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum).
ben-u-ron wird eingenommen zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und/oder von Fieber.
Aktive Wirkstoffe
1 Flasche mit 100 ml Sirup enthält 4.000 mg Paracetamol
5 ml Sirup (entsprechend 1 Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen) enthalten 200mg Paracetamol.
Hilfsstoffe
Gereinigtes Wasser, Sucrose (Zucker), Natriumcitrat, Xanthan, Citronensäure-Monohydrat, Sahne-Aroma, Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218), Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216), Gelborange S (E 110).
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie bzw. Ihr Kind dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle. Paracetamol wird in Abhängigkeit von Alter und Körpergewicht dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.
Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.
Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
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Köpergewicht (Alter) |
Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis) |
max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis) |
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3 kg |
1 ml |
4 x 1 ml |
| 4 kg (0 – 3 Monate) |
1,5 ml |
4 x 1,5 ml |
|
5 kg |
1,5 ml |
5 x 1,5 ml |
|
6 kg |
2 ml |
4 x 2 ml |
| 7 kg (6 – 9 Monate) |
2,5 ml (entsprechend 100 mg Paracetamol) |
4 x 2,5 ml (entsprechend 400 mg Paracetamol) |
| 8 kg – 9 kg (6 – 12 Monate) |
3 ml (entsprechend 120 mg Paracetamol) |
4 x 3 ml (entsprechend 480 mg Paracetamol) |
| 10 kg (1 – 2 Jahre) |
3,5 ml (entsprechend 140 mg Paracetamol) |
4 x 3,5 ml (entsprechend 560 mg Paracetamol) |
| 11 kg – 12 kg (1 – 2 Jahre) |
4 ml (entsprechend 160 mg Paracetamol) |
4 x 4 ml (entsprechend 640 mg Paracetamol) |
| 13 kg – 15 kg (2 – 3 Jahre) |
5 ml (entsprechend 200 mg Paracetamol) |
4 x 5 ml (entsprechend 800 mg Paracetamol) |
| 16 kg – 18 kg (3 – 5 Jahre) |
6 ml (entsprechend 240 mg Paracetamol) |
4 x 6 ml (entsprechend 960 mg Paracetamol) |
| 19 kg – 21 kg (5 – 6 Jahre) |
7,5 ml (entsprechend 300 mg Paracetamol) |
4 x 7,5 ml (entsprechend 1.200 mg Paracetamol) |
| 22 kg – 25 kg (6 – 8 Jahre) |
8 ml (entsprechend 320 mg Paracetamol) |
4 x 8 ml (entsprechend 1.280 mg Paracetamol) |
| 26 kg – 29 kg (8 – 11 Jahre) |
10 ml (entsprechend 400 mg Paracetamol) |
4 x 10 ml (entsprechend 1.600 mg Paracetamol) |
| 30 kg – 32 kg (8 – 11 Jahre) |
11 ml (entsprechend 440 mg Paracetamol) |
4 x 11 ml (entsprechend 1.760 mg Paracetamol) |
| 33 kg – 43 kg (11 – 12 Jahre) |
12,5 ml (entsprechend 500 mg Paracetamol) |
4 x 12,5 ml (entsprechend 2.000 mg Paracetamol) |
Die in der Tabelle angegebene maximale Tagesdosis (24 Stunden) darf keinesfalls überschrittenwerden.
Schwangerschaft & Stillzeit
Schwangerschaft:
Falls erforderlich, kann ben-u-ron während der Schwangerschaft angewendet werden. Sie sollten die geringstmögliche Dosis anwenden, mit der Ihre Schmerzen und/oder Ihr Fieber gelindert werden, und Sie sollten das Arzneimittel für den kürzest möglichen Zeitraum sowie nicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln anwenden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls die Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden oder Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen.
Stillzeit:
Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
Gegenanzeigen
ben-u-ron darf nicht eingenommen werden, wenn Sie bzw. Ihr Kind allergisch gegen Paracetamol, Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218), Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216), Gelborange S (Farbstoff E 110) oder sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Wechselwirkungen
Wechselwirkungen sind möglich:
- mit Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von ben-u-ron verringert werden, da der Abbau von ben-u-ron verlangsamt sein kann.
- mit Schlafmitteln wie Phenobarbital , Mitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin, Mitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin), anderen möglicherweise die Leber schädigende Arzneimitteln. Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme mit ben-u-ron zu Leberschäden kommen.
- mit Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von ben-u-ron verringern.
- mit Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. ben-u-ron sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden.
- mit Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon): Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von ben-u-ron bewirken.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein.
- Es besteht das Risiko einer Blut- und Flüssigkeitsanomalie (metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftritt, wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird, insbesondere bei bestimmten Risikopatientengruppen, z.B. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, Sepsis oder Unterernährung, vor allem wenn die maximalen Tagesdosen von Paracetamol verwendet werden. Die metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke ist eine schwere Erkrankung, die dringend behandelt werden muss. Nach gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Flucloxacillin wird Ihr Arzt Ihre Werte genau überwachen
- Die wiederholte Einnahme von Paracetamol über einen Zeitraum von länger als einer Woche verstärkt die Wirkung von Antikoagulantien, insbesondere Warfarin. Daher sollte die langfristige Anwendung von Paracetamol bei Patienten, die mit Antikoagulantien behandelt werden, nur unter medizinischer Aufsicht erfolgen. Die gelegentliche Anwendung von Paracetamol hat keinen signifikanten Einfluss auf die Blutungstendenz.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in bevor Sie bzw. Ihr Kind ben-u-ron einnehmen
- wenn Sie bzw. Ihr Kind chronisch alkoholkrank sind
- wenn Sie bzw. Ihr Kind an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)
- bei vorgeschädigter Niere
- bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten die die Leberfunktion beeinträchtigen,
- bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase, der zu schwerer Blutarmut führen kann, auch Favismus genannt
- bei hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund eines Zerfalls der roten Blutkörperchen)
- bei einem Mangel des am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweißes Glutathion (z.B. bei Mangelernährung, Alkoholmissbrauch)
- bei einem Mangel von Flüssigkeit im Körper (Dehydratation) z.B. durch geringe Trinkmenge, Durchfall oder Erbrechen
- bei chronischer Mangelernährung
- bei einem Körpergewicht unter 50 kg
- bei höherem Lebensalter
- bei Erkrankungen, die mit einem reduzierten Glutathionspiegel einhergehen können (ggf. Dosisanpassung z.B. bei Diabetes mellitus, HIV, Down-Syndrom, Tumoren)
Einnahme von ben-u-ron zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
ben-u-ron darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen oder verabreicht werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
ben-u-ron hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit unddie Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.
ben-u-ron enthält Sucrose
Bitte nehmen Sie bzw. Ihr Kind ben-u-ron erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wennIhnen bekannt ist, dass Sie bzw. Ihr Kind unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmtenZuckern leiden.
5 ml Sirup (1 Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen) enthalten 2,5 g Sucrose(Zucker). Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie diesberücksichtigen.
ben-u-ron enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Einzeldosis, d.h. es istnahezu „natriumfrei“.
Patientenhinweise
Homogener, orangefarbener Sirup mit aromatischem Geruch.
Mögliche Nebenwirkungen
Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):
- leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen)<
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen):
- allergische Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion. Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe.
- Schwere Hautreaktionen
- Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma) bei empfindlichen Personen – Veränderungen des Blutbildes wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)
- Fälle von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftreten, wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird, in der Regel bei Vorliegen von Risikofaktoren
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) und Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Gelborange S (Farbstoff E 110) kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Nicht über 25 °C lagern.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Flasche und dem Umkarton nach „Verwendbarbis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf denletzten Tag des angegebenen Monats.
Haltbarkeit nach Anbruch:
Nach dem ersten Öffnen der Flasche ist ben-u-ron 1 Jahr bei einer Lagerung bis max. 25 °C haltbar.
Die Flasche soll nach Entnahme mit der beigefügten Applikationsspritze für Zubereitungen zumEinnehmen unter hygienischen Bedingungen sofort wieder verschlossen werden.
Pflichttext
ben-u-ron® 100 ml Saft
Wirkstoff: Paracetamol.
Anwendungsgebiete: Zur symptomat. Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und/oder Fieber. Warnhinweis: Nicht länger als 3 Tage ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat anwenden. Maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden. Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern keine paracetamolhaltigen Arzneimittel gleichzeitig anwenden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.








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