Anwendung & Dosierung
1. Erwachsene:
– 2-3 Teelöffel voll (10-15 g Magnesiumsulfat) in ca. 250 ml Wasser auflösen und trinken.
– Für eine rasche Darmentleerung: 1-2 Esslöffel voll (20-30 g Magnesiumsulfat) in ca. 500 ml Wasser auflösen und trinken.
2. Kinder und Jugendliche:
ab 6 Jahren:
– 1-1 1/2 Teelöffel voll (5-7,5 g Magnesiumsulfat) in ca. 125 ml Wasser auflösen und trinken.
– Für eine rasche Darmentleerung: 1/2-1 Esslöffel voll (10-15 g Magnesiumsulfat) in ca. 250 ml Wasser auflösen und trinken.
Art und Dauer der Anwendung:
– Pulver zum Auflösen in Wasser.
– Das Arzneimittel sollte nur kurzfristig angewendet werden, da eine längerfristige Anwendung zu einer Verstärkung der Darmträgheit führt.
Schwangerschaft & Stillzeit
– Schädliche Wirkungen von Magnesiumsulfat während der Schwangerschaft und der Stillzeit sind nicht bekannt.
– Wie alle Arzneimittel sollte auch dieses in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
– Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
– Ileus
– eingeschränkter Nierenfunktion
– Kindern unter 6 Jahren.
Wechselwirkungen
Bei Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben.
Bittersalz kann mit Tetrazyklinen schwer resorbierbare Komplexe bilden,so dass nur ein unzureichender Wirkstoffspiegel erreicht wird.
Die Empfindlichkeit gegenüber herzwirksamen Glykosiden kann aufgrund erhöhter Kaliumverluste verstärkt werden.
Der Kaliumverlust kann bei gleichzeitiger Einnahme vonharntreibenden Mitteln verstärkt werden.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Das Arzneimittel sollte nicht angewendet werden bei:
– entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen
– Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes.
Mögliche Nebenwirkungen
– Eine längerfristige Anwendung des Arzneimittels führt zu einer Verstärkung der Darmträgheit.
Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
– Wie bei anderen Laxantien kann es bei länger dauernder Anwendung zu erhöhten Verlusten von Wasser, Kalium und anderen Salzen kommen. Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika und Nebennierenrinden-Steroiden.
– Bei der Einnahme sehr hoher Dosen oder bei chronischer Einnahme kann es (insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion) zu einer Magnesiumintoxikation kommen, die durch zentralnervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Parese, Koma sowie Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist.










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