GeloProsed® ist ein Pulver zum Einnehmen und enthält eine Kombination von Wirkstoffen zur Linderung der Beschwerden von Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, wie Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Fieber, wenn diese mit einer Anschwellung der Nasenschleimhaut einhergehen.
Anwendungsgebiete
Zur Linderung der Beschwerdenvon Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, wie Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Fieber, wenn diesemit einer Anschwellung der Nasenschleimhaut einhergehen.
Aktive Wirkstoffe
Die Wirkstoffe sind: Paracetamol 1000 mg und Phenylephrinhydrochlorid 12,2 mg.
Hilfsstoffe
Ascorbinsäure, Xylitol, Ethylcellulose, Natriumcarbonat, Weinsäure, Magnesiumcitrat, Aspartam, Magnesiumstearat und Cassis-Aroma.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben oder genau nach AnweisungIhres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Anwendung bei Erwachsenen, älteren Personen und Jugendlichen ab 12 Jahren:
GeloProsed® wird eingenommen. Geben Sie den Inhalt eines Einzeldosis-Beutels in den Mund direkt auf die Zunge. Dort löst sich das Pulver auf und kann dann ohne Wasser geschluckt werden.
Nach 4 bis 6 Stunden kann eine weitere Einnahme erfolgen. Innerhalb von 24 Stunden dürfen nicht mehr als 3 Dosen (Inhaltvon 3 Beuteln) eingenommen werden.
Dieses Arzneimittel darf nicht länger als 3 Tage angewendet werden. Wenn die Symptome Ihrer Erkältung oder Ihres grippalen Infekts sich nach 3 Tagen nicht gebessert haben oder sich verschlimmern, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in.
Anwendung bei Kindern:
GeloProsed® darf nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden.
Schwangerschaft & Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von Arzneimitteln Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke um Rat. Schwangerschaft: Die Anwendung dieses Arzneimittels während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen; Phenylephrin kann die Durchblutung der Plazenta verringern. Wenn Sie eine Frau sind und bereits Präeklampsie hatten (eineSchwangerschaftskomplikation mit hohem Blutdruck und plötzlicher Bildung von Wassereinlagerungen (Ödemen)), solltenSie GeloProsed® mit Vorsicht anwenden.
Falls erforderlich, sollten Sie die geringstmögliche Dosis anwenden, mit der Ihre Schmerzen und/oder Ihr Fieber gelindertwerden, und Sie sollten das Arzneimittel für den kürzest möglichen Zeitraum anwenden.Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls die Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden oder Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen. Stillzeit: Da zur Anwendung dieses Arzneimittels keine ausreichenden Daten vorliegen, sollte es während der Stillzeit nichtangewendet werden.
Fortpflanzungfähigkeit: Die Auswirkungen dieses Arzneimittels auf die Fertilität bei Männern und Frauen wurden nicht untersucht. Wenn Sie beabsichtigen schwanger zu werden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.
Gegenanzeigen
GeloProsed® darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder Phenylephrinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von GeloProsed® sind (weitere Informationen siehe Abschnitt 6)
- wenn Sie eine schwerwiegende Herzkrankheit haben
- wenn Sie hohen Blutdruck (Hypertonie) oder einen seltenen Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) haben
- wenn Sie mit einem Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Monoaminooxidase-Inhibitoren (MAOI) behandelt werden oder in den letzten 14 Tagen ein solches Arzneimittel eingenommen haben. Diese Arzneimittel werden gewöhnlich zur Behandlung von Depressionen eingesetzt.
- wenn Sie eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) haben
- wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist
- wenn Sie viel Alkohol trinken oder in der Vergangenheit getrunken haben (Alkoholabusus)
Wechselwirkungen
Die Wirksamkeit bestimmter Behandlungen kann durch die gleichzeitige Anwendung von GeloProsed® beeinträchtigt wer den. Manche Arzneimittel können auch die Wirkung von GeloProsed® beeinflussen. GeloProsed® darf nicht eingenommen werden, wenn Sie mit einem Monoaminooxidase-Inhibitor (MAOI) behandelt werden oder eine solche Behandlung erst vor kurzem (weniger als 2 Wochen) beendet wurde. Es besteht sonst die Gefahr einer Bluthochdruckkrise.
Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, bevor Sie GeloProsed® einnehmen, wenn Sie die folgenden Arzneimittel anwenden:
- Blutdrucksenkende Mittel aus der Gruppe der Betablocker
- Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck, Beinschmerzen infolge von Gefäßproblemen oder Raynaud-Syndrom (Vasodilatatoren)
- Mittel zur Behandlung von Depressionen aus einer bestimmten Arzneimittelklasse (trizyklische Antidepressiva)
- andere abschwellende Mittel
- Mittel zur Behandlung von Schlafstörungen oder Epilepsie (Barbiturate)
- Mittel zur Senkung der Cholesterinwerte im Blut (Cholestyramin)
- Mittel zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen (Metoclopramid und Domperidon)
- Blutverdünnende Mittel (Warfarin und andere Cumarine). Die blutverdünnende Wirkung kann durch Paracetamol ver stärkt werden.
- Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut-und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke), die dringend behandelt werden müssen. Diese können insbesondere bei schwerer Niereninsuffizienz, Sepsis (wenn Bakterien und ihre Toxine im Blut zirkulieren und zu Organschäden führen), Mangelernährung, chronischem Alkoholismus und bei Anwendung der maximalen Tagesdosen von Paracetamol auftreten.
Bitte beachten Sie, dass diese Hinweise auch für Arzneimittel gelten können, die Sie vor einiger Zeit angewendet haben oder in absehbarer Zukunft anwenden werden. Informieren Sie bitte Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihren Apotheker/-in, wenn Sie zurzeit andere Arzneimittel anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Wenden Sie abschwellende Nasentropfen nicht gleichzeitig mit GeloProsed® an.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder Apotheker, bevor Sie GeloProsed® anwenden,
- wenn Sie an einem Raynaud-Syndrom leiden (Blässe und Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen infolge schlechter Durchblutung)
- wenn Sie an Diabetes mellitus leiden
- wenn Sie an Unterernährung leiden oder dehydriert sind
- wenn Sie Nierenprobleme haben
- wenn Sie eine Leberkrankheit haben, die nicht mit Strukturveränderungen der Leber verbunden ist (nicht-zirrhotische Leberkrankheit)
- wenn Sie gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Leberfunktion beeinträchtigen
- wenn Sie an Blutarmut (hämolytischer Anämie) leiden
- wenn Sie an Glutathionmangel leiden
- wenn Sie an einer vergrößerten Prostata (benignem Prostatasyndrom) leiden
- wenn Sie an einem Engwinkelglaukom leiden.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. GeloProsed® enthält eine Kombination von zwei verschiedenen Bestandteilen. Keine der schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen von Phenylephrin oder Paracetamol ist besonders hervorzuheben. Sollten Sie eine schwerwiegende, uner wünschte Wirkung bei sich beobachten und Hilfe oder weitere Informationen benötigen, fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen GeloProsed® nach dem auf dem Beutel und der Faltschachtel nach -Verwendbar bis:- angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht über 25°C lagern. In der Originalpackung aufbewahren. Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung
Pflichttext
Pflichttext GeloProsed® für Endverbraucher:
GeloProsed®. Anw.: Z. Linderung d. Symptome v. Erkältungskrankheiten u. grippalen Infekten, w. Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen u. Fieber, wenn diese m. einer Anschwellung d. Nasenschleimhaut einhergehen. F. Erw., ält. Patienten u. Jugendl. ab 12 Jahren. Enth. Aspartam u. Natriumcarbonat. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden, als in der Packungsbeilage vorgegeben! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Pohl-Boskamp (6/2)





















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