Produktname
NaraDex 2,5mg
bei
Migräneanfall
Wirkstoffe
2,77 mg Nar atriptan hydrochlorid
2,5 mg Naratriptan(entspricht)
Hilfsstoffe
Titandioxid
Poly(vi nylalkohol)
Talkum
Cellulose, mikrokristalline
81 mg Lactose
Croscarmellose natrium
Magnesiu m stearat (pflanzlich)
Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz
Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
Macrogol
Anwendungspunkte
– Migräneanfall
Suchen Sie Ihren Arzt auf beim erstmaligen Auftreten der Besc hwerden und bei mehr als 3 Anfällen pro Monat.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der W irkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt wer den folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Frei setzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben – die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten
mit Ihrem Arzt:
Zur Akutbehandlung – einmalige Gabe:
Personenkreis: Erwachsene
Einzeldosierung: 1 T ablette
Gesamtdosierung: 1 Tablette
Zeitpunkt : zu Beginn des Anfalls
Innerhalb von 24 Stunden darf nur bei Wiederauftreten der Symptome eine 2. Dosis frühestens nach 4 Stunden gegeben
werden.
Höchstdosis: E ine Dosis von 2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücks prache mit einer Ärztin, einem Arzt oder Apotheker/-in überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimitt el mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Üb elkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einer Ärztin, einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen a uf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apothetheke nach etwaigen Auswirkungen oder V orsichtsmaßnahmen.
Eine von Ärztin, vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was sollt en Sie beachten?
– Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierun gen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilne hmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide
– Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)
– Vorsicht bei Allergie gegen Far bstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes a ndere, das Sie bereits anwenden, der Ärztin, der Ärztin, dem Arzt oder in der Apotheke angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Welche unerwünschten Wirku ngen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Schwindel
– Müdigkeit
– Schläfrigkeit
– Sehstörungen
– Bluthochdruck, der vorübergehend ist
– Pulsbeschleunigung
– He rzklopfen
– Pulserniedrigung
– Missempfindungen, wie:
– Kribbeln
– Wärmegefühl
– Schwere-, Dru ck- und Engegefühl
– Muskelschmerzen
– Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in.
Für die Information an dieser Stelle werde n vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Koronare Her zkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Her zinfarkt in der Vorgeschichte
– Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische i schämische Attacke)
– Schlaganfall in der Vorgeschichte
– Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
– Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
– Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
– Ophthalmologische Migräne (Störung der Augen muskulatur)
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in:
– Bluthochdruck
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
– Rauchen
– Nikotinersatztherapie
– Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankhe it) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– K inder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren : Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangersc haft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine R olle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihrer Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gege nanzeige in sich birgt.
vol% oder Broteinheiten Menge: 1 Tablette
Darreichungsform
Filmtab letten
Naradex 2,5 mg Filmtabletten
€7.74 Original price was: €7.74.€6.01Current price is: €6.01.
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