Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
Anwendungsgebiete
Symptomatische Behandlung leichter bis mässig starker Schmerzen.
Hinweise zu den Anwendungsgebieten
Bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion oder Anhalten der Symptome über mehr als drei Tage, muss der Arzt konsultiert werden.
Aktive Wirkstoffe
1 Tabl. enth.:
Paracetamol 350 mg
Coffein 50 mg
Hilfsstoffe
Maisstärke (HST)
Maisstärke, vorverkleistert (HST)
Carboxymethylstärke, Natrium Typ A (HST)
Siliciumdioxid, hochdisperses (HST)
Stearinsäure (HST)
Cellulose, mikrokristalline (HST)
Crospovidon (HST)
Povidon K25 (HST)
Anwendung & Dosierung
1. Erwachsene:
Einzeldosis: 1-2 Tabletten (entsprechend 350 – 700mg Paracetamol und 50-100mg Coffein)
max. Tagesdosis: 8 Tabletten (entsprechend 2800 mg Paracetamol und 400 mg Coffein)
Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.
2.1. Kinder unter 12 Jahren:
Für die Festlegung der Dosierung bei Kindern unter 12 Jahren liegt nicht genügend Erkenntnismaterial vor.
2.2. Kinder über 12 Jahren und 43 kg KG:
Einzeldosis: 1-2 Tabletten (entsprechend 350 – 700 mg Paracetamol und 50-100 mg Coffein)
max. Tagesdosis: 8 Tabletten (entsprechend 2800 mg Paracetamol und 400 mg Coffein)
Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.
Schwangerschaft & Stillzeit
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte vor der Einnahme immer der Arzt/ Ärztin befragt werden.
Gegenanzeigen
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Geschwüre im Verdauungstrakt
– Herzrhythmusstörungen
– Angstzustände
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
-Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
– Schilddrüsenüberfunktion
– Alkoholmissbrauch
WelcheAltersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Wechselwirkungen
– Die Einnahme von Probenecid hemmt die Bindung von Paracetamol an Glucuronsäure und führt dadurch zu einer Reduzierung der Paracetamol-Clearance um ungefähr den Faktor 2.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Paracetamoldosis verringert werden.
– Besondere Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion führen, sowie bei potenziell hepatotoxischen Substanzen geboten.
– Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie verstärkt. Das Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.
– Colestyramin verringert die Aufnahme von Paracetamol.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen.
Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
– Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
– Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, der Ärztin, dem Arzt oder in der Apotheke angeben.
Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Mögliche Nebenwirkungen
Seltene unerwünschte Wirkungen (>= 0,01% und < 0,1%)
– Anstieg der Lebertransaminasen
– Leukopenie, Panzytopenie
<br<Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 0,01%)
– Veränderungen des Blutbildes wie Thrombozytopenie, Agranulozytose
– Überempfindlichkeitsreaktionen von einfacher Hautrötung bis hin zu Urtikaria, Atemnot, Schweissausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall und anaphylaktischem Schock, Bronchospasmus bei prädisponierten Personen (Analgetika-Asthma)
– schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akutes generalisiertes pustulöses Exanthem)
Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
– Schlaflosigkeit und innere Unruhe
– Magenbeschwerden
– Tachykardie
– Beeinträchtigung des Hörvermögens (Einzelfälle einer Beeinträchtigung des Hörvermögens wurden bei Patienten nach Langzeitanwendung einer hohen Dosis von Paracetamol in der Literatur berichtet)
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Nach Ablauf des Verfallsdatum nicht mehr einnehmen!
Pflichttext
Anwendungsgebiete:
zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen angewendet.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.







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