Otalgan Ohrentropfen: Bei akuten Ohrenschmerzen bei Kindern ist vor allem eines wichtig: Die äußerst unangenehmen Schmerzen schnell zu lindern. Mit Otalgan Ohrentropfen die körperwarm in das Ohr getropft werden wird der Schmerz lokal bekämpft.
Dabei ist der Kopf in Seitenlage zu bringen und die empfohlene Tropfenzahl in den Gehörgang einzuträufeln. Anschließend verbleibt man mehrere Minuten in Seitenlage und verschließt danach das Ohr mit Watte. Um die volle Wirkung von Otalgan Ohrentropfen zu erreichen muss die Lösung bis zum entzündeten Trommelfell vordringen.
Otalgan Ohrentropfen normalisiert durch sein saures Milieu die entzündeten Hautbereiche und beugt dadurch einer weiteren Ausbreitung von Krankheitskeimen vor.
Anwendungsgebiete
Zur Behandlung von Schmerzen am äußeren Gehörgang
Aktive Wirkstoffe
Phenazon 50 mg
Procain hydrochlorid 10 mg
Procain 8.66 mg
Hilfsstoffe
Butylhydroxyanisol 0.1 mg
Glycerol 939.9 mg
Anwendung & Dosierung
Ohrentropfen körperwarm (z. B. Erwärmen durch Umschließen mit der Hand. Nicht erhitzen!) bei seitlicher Ruhelage in den Gehörgang des betroffenen Ohres träufeln. Die seitliche Lage ist anschließend etwa 15 Minuten lang beizubehalten, damit die Ohrentropfen einwirken können. Anschließend wird das Ohr locker mit Watte verschlossen. Nach dem Ende der Behandlung ist kein Watteverschluss erforderlich.
Schwangerschaft & Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Es liegen keine Erfahrungen mit einer Anwendung dieses Arzneimittels an schwangeren Frauen vor und es fehlen Tierstudien zu möglichen Effekten der Wirkstoffkombination auf die Schwangerschaft sowie auf die kindliche Entwicklung. Daher dürfen Sie dieses Arzneimittels in der Schwangerschaft nicht anwenden, es sei denn, Ihr behandelnder Arzt hält dies für zwingend erforderlich. In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel nur kurzfristig und in der niedrigsten Dosis anwenden.
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Pyrazolon-Allergie (Überempfindlichkeit z. B. gegen Metamizol-, Isopropylaminophenazon-, Propyphenazon- oder Phenazon-haltige Arzneimittel).
- Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Phenylbutazon-haltige Arzneimittel.
- Bestimmten Stoffwechselerkrankungen (hepatische Porphyrie, angeborener Glucose-6-Phosphatdehydro-genase-Mangel).
- Bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile von dieses Arzneimittels.
- Beschädigtem Trommelfell, Gehörgangsentzündung mit Hautverletzung.
Wechselwirkungen
Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Je nach Art der Erkrankung ist es möglich, dass der Arzt Ihnen ein weiteres Mittel zur gleichzeitigen Anwendung mit diesem Arzneimittel gibt.
Von einer gleichzeitigen Anwendung zusammen mit Sulfonamiden und Benzylpenicillin ist wegen der Möglichkeit einer Arzneimittelwechselwirkung abzusehen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Die Anwendung bei chronischer Mittelohrentzündung darf nur bei ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Dieses Arznemittel darf bei Kindern unter 3 Jahren ausschließlich nach ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Wenn Sie oder Ihr Kind von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, wenden Sie dieses Arzneimittel nicht weiter an und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf. Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautveränderungen oder Nesselfieber in Form von Juckreiz oder Schwellung des Gewebes. Bei beschädigtem Trommelfell und/oder Verletzungen im Gehörgang können schmerzhafte Beschwerden auftreten, wenn dieses Arzneimittel angewendet wird.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Keine Angaben
Pflichttext
Otalgan Ohrentropfen
Wirkstoff: Phenazon, Procain-HCL; Anwendungsgebiete: zur örtlichen symptomatischen Behandlung von Schmerzen am äußeren Gehörgang, d. h. bei äußeren Ohrenentzündungen sowie bei akuter Mittelohrentzündung. Die An-wendung darf nur bei unverletztem Trommelfell erfolgen.

















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